Vermeide typische GrĂŒnder-Fallen (Part I)

Es gibt viele Dinge, die Du bei der GrĂŒndung eines Unternehmens vermeiden kannst, wenn Du verschiedene Aspekte berĂŒcksichtigst. Wir teilen die wichtigsten Erkenntnisse mit Dir, damit Dir diese Fehler nicht passieren. 😉

1. Eine Idee allein macht noch kein erfolgreiches Startup aus

Eine gute Idee zu haben ist eine wichtige Voraussetzung fĂŒr die GrĂŒndung eines Unternehmens. Aber woher weißt Du, was eine gute Idee ist?

Viele GrĂŒnder halten sich an das Motto: „Etwas machen, was die Menschen WOLLEN“. FĂŒr ein erfolgreiches GeschĂ€ftsmodell reicht dies jedoch nicht aus. Die Herausforderung, der man sich tatsĂ€chlich stellen muss, heißt: „Etwas machen, wofĂŒr die Menschen BEZAHLEN WOLLEN„. Jede Idee muss in ein Konzept umgesetzt werden, fĂŒr das potenzielle Kunden bereit sind, Geld auszugeben. Ohne diesen Ansatz haben Du vielleicht ein gutes Produkt, aber kein wirklich gutes GeschĂ€ftsmodell. Der erste, ressourcenschonende Prototyp sollte daher im Vorfeld iterativ die Kundenakzeptanz und die entsprechende BedĂŒrfnisbefriedigung mit eingeschrĂ€nkten FunktionalitĂ€ten testen (nach den Methoden von Eric Ries‘ Lean Startup).

Hinweis: Eine Idee allein macht noch kein erfolgreiches Startup aus. Es hĂ€ngt viel mehr von der Kombination aus Idee, Umsetzung und dem Team ab. Ein gewisses Maß an GlĂŒck spielt dabei auch eine Rolle.

1. Tipp: “Gutes Feedback ist der SchlĂŒssel zur Verbesserung”

Gutes Feedback ist wichtig, wenn der Erfolg nicht nur vom GlĂŒck abhĂ€ngen soll. Feedback sollte jedoch nicht nur von Kunden, sondern auch von verschiedenen Stakeholder eingeholt werden. Diese können hilfreiche Tipps, Anregungen oder weitere Kontakte liefern. Hab keine Angst, dass Deine Idee sofort gestohlen werden könnte – wenn jemand mit Deiner Idee mehr Erfolg hat als Du, dann hast Du sie nicht gut umgesetzt.

2. Tipp: Die Idee – ein richtiger „Painkiller“ oder nur ein „nice to have“?đŸ€”

Die folgenden Werte können als Indikator fĂŒr den Erfolg verwendet werden: Du bist auf dem richtigen Weg, wenn Du ein Drittel der potenziellen Nutzer dazu bringst, innerhalb eines Monats nach dem ersten Kontakt Geld fĂŒr Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu bezahlen. Dies gilt jedoch nicht fĂŒr B2B-GeschĂ€ftsmodelle.

Es ist außerdem hilfreich, sich ĂŒber die neuesten branchenspezifischen und branchenĂŒbergreifenden Technologieentwicklungen auf dem Laufenden zu halten, denn jede neue Technologie ist eine Chance: nach LĂŒcken in der Art und Weise zu suchen, wie Dinge gemacht wurden und wie sie gemacht werden könnten. Finde in diesem Zusammenhang heraus, welcher (Mehr-)Wert mit Deiner Idee wirklich geschaffen werden kann! Ist sie ein echter „Painkiller“ oder nur ein „nice to have“?

3. Tipp: Wettbewerb ist vorerst GUT.

In Bezug auf die Wettbewerbssituation kann man sagen, dass der Wettbewerb an sich gut ist. Das Fehlen von Wettbewerb ist eher schlecht, da Wettbewerbsvorteile nicht klar dargestellt werden und potenzielle Kunden den Mehrwert der Lösung falsch einschĂ€tzen könnten. FĂŒr die subjektive PreissensibilitĂ€t spricht auch diese Situation fĂŒr die Entscheidung. Dementsprechend sollte der Anspruch sein: Versuche einfach, immer mindestens ein Alleinstellungsmerkmal gegenĂŒber Deinen Mitbewerbern zu haben – in der Mehrzahl der Dimensionen Deines GeschĂ€ftsmodells.

2. “Große Entwicklungen in Unternehmen kommen nie von einer Person. Sie sind das Produkt eines Teams.” – Steve Jobs

Bei der Zusammenstellung eines erfolgreichen Teams ist es besonders wichtig, interdisziplinÀre Kompetenzen zu kombinieren. Ein DreiecksverhÀltnis der folgenden Kompetenzen erweist sich in der Regel als erfolgreich:

  • Design
  • Entwicklung/Software Entwicklung
  • Vertrieb

GrĂŒnderteams aus drei Personen mit unterschiedlichen Kompetenzen können nur selten realisiert werden. Als Faustregel gilt jedoch, dass GrĂŒnderinnen und GrĂŒnder in mindestens zwei Disziplinen StĂ€rken haben sollten. Im Idealfall sollte der MitbegrĂŒnder in mindestens einer weiteren Disziplin stark sein. Ein berĂŒhmtes Beispiel fĂŒr diese Kombination sind Steve Jobs und Steve Wozniak: Steve Jobs war ein starker Vertriebler und hatte einen ausgeprĂ€gten Sinn fĂŒr Design. Steve Wozniak hingegen hatte große technische Kompetenz.

1. Tipp: Design Tools

Nowadays it is possible for every layman to develop a design with tools like Sketch or Adobe Illustrator. This is especially important for the development of a first prototype or clickdummy to provide the potential customer with an appropriate „look & feel“ of the service or product.

2nd advice: Learn “Development”

If you have no technical background as a founder, you should have at least one co-founder on board who has this knowledge. Our advice for you: In this day and age it can never hurt to learn simple HTML on the side. Therefore there is already a large selection of private providers like the CodeAcademy. Furthermore it is helpful to have knowledge of „Ruby on Rails“ and „Technical Dept“. Technical Dept means additional development effort in programming. This can occur when code that is easy to implement is used at short notice instead of using the best overall solution.


3rd advice: Know your sales terminology

This is about selling, selling, selling! You should understand your own „product/market-fit“, growth (5%-7% per week; over 10% is very unusual) and the analogy of related business models. From a marketing point of view it is logical to have knowledge about the corresponding market (B2B, B2C), distribution channels (online, social, classical communication) and market dynamics.

In this context, you will always come across technical terms and abbreviations that (for Starters) are explained below:

  • CAC = Customer Acquisition Costs: How much money do I have to put into marketing until someone buys my product?

  • CLV = Customer Lifetime Value: How long will a customer pay me money before they change their mind and go to another provider?

  • Retention = How addictive is your product or service?

  • DAU/WAU/MAU = Daily/Weekly/Monthly Active user: How many daily, weekly, monthly permanent users do you have?

  • Understand your traffic sources: Where do your users come from?

  • CR = Conversion Rate: How many of your users become customers?

  • ROI = Return on Investment: Ratio between the net profit and the investment costs resulting from the investment of some resources.

No matter what tips and recommendations you may find useful or not in this article, Campus Founders is always there for personal advice and can also refer you to other experts. With us you can meet like-minded people of the startup scene in the Heilbronn area and you can network with each other, ask questions, profit from the expertise in our network, look for reinforcement for your own startup team, and and and!


To be continued…

Next week in the second part there will be more about typical founder traps that will help you and your business not to do the same mistakes. Stay tuned!

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